Titelfoto: Beim Vortrag von Peter Bentz © Dr. Silke Meyer Arndt
Nachdem die Wetterprognose nach Durchzug einer Kaltfront klaren Himmel voraussagte konnte die diesjährige Astronomische Nacht am 18. September stattfinden.
Es hatte sich schon früh eine große Anzahl Interessierter, darunter viele Kinder, auf dem Segelfluggelände Laufenselden eingefunden. Bevor Peter Bentz den Einführungsvortrag bei eintretender Dunkelheit halten konnte bediente sich Jung und Alt gerne am Holzkohlengrill des Flugsportclubs Wiesbaden.
Die überaus beliebte Astronomische Nacht in Heidenrod auf dem Segelfluggelände in Laufenselden wurde wieder in Partnerschaft mit der Astronomischen Gesellschaft Urania Wiesbaden und dem Flugsportclub Wiesbaden „Maikäfer e.V.“, sowie weiteren astronomischen Vereinen aus der Region durchgeführt.
Wir danken allen aktiv Beteiligten für ihr selbstloses Engagement, das teilweise viele Arbeitsstunden erforderte!
Mit zunehmender Dunkelheit konnte man verschiedene Planeten, Nebel und Galaxien durch die Teleskope sehen. Der Mond erschien hell am Horizont. Dessen Krater und Mare zeigten sich plastisch und sehr nah beim Blick durch die Okulare. Früh am Abend galt wie immer das Publikumsinteresse dem Saturn und seinem Ringsystem.
Um 21:00 war dann die Raumstation ISS mit bloßem Auge klar zu sehen. Erst mit dem Monduntergang wurde es richtig dunkel und die Milchstraße, die Andromeda-Galaxie, Kugelsternhaufen und andere schwächer leuchtende Objekte wurden sichtbar. Die Astronomen hatten die entsprechenden großen Teleskope und Instrumente zur Himmelsbeobachtung schon zeitig aufgebaut und erklären der interessierten Öffentlichkeit gerne verständlich was jeweils zu sehen ist. Über den Abend wurden an den Teleskopen weitere Erläuterungen zur Astronomie und den verschiedenen Aspekten des Sternenhimmels bis nach 23:00 gegeben.
