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Tango Transit ev. Kirche Kemel Foto: KVH

Tango Transit faszinierte das Publikum

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Mit ihrem Programm „German Songbook“ gastierten Tango Transit am 07.11.2026 in der evangelischen Kirche Laufenselden. Zum Titel wurden zwar sofort Assoziationen zum Jazz Standard des „American Songbooks“ wach, jedoch war allen Gästen schnell klar, dass hier etwas völlig Eigenständiges geboten wird. Die Konzertkritiken hatten nicht übertrieben, wenn sie schrieben: „Die Musik des Trios ist an Virtuosität kaum zu überbieten. Atemberaubende Geschwindigkeit, rhythmische Exaktheit und instrumentale Beherrschung in Perfektion bieten den Zuhörern ein einmaliges Konzerterlebnis – Gänsehautfeeling inclusive.“  Bekannte deutsche Volkslieder wurden hier aufgegriffen und in einer eigenen Dimension weiterentwickelt und fulminant wiedergegeben. Eine besonderer Reiz bestand darin, wie die Melodien der Originale in der Klangfülle immer wieder aufkeimten.

In ihrem Pressetext liefert die Band noch diese Hintergrundinformationen:

Als Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Kontrabass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug) 2008 ihrem Trio den Namen Tango Transit gaben, war ihr Tango schon längst im Transit. Die versierten wie virtuosen Instrumentalisten widmen sich in ihrem neuen Programm Volksliedern, und nennen es – eine feine Ironie – „German Songbook“. Zum einen, weil sie zu dem Typus Musiker gehören, die ihr Selbstverständnis nicht einzig auf dem genetischen Material der Standards des „Great American Songbooks“ aufbauen, zum anderen, weil sie „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „He Ho, spann den Wagen an“ oder „Ein Jäger aus Kurpfalz“ in ihren eigenen Kontext stellen und kosmopolitisch umsetzen. Die Geschichten, die die Lieder erzählen, funktionieren auch ohne Texte. Auch weil die Instrumente oft Worte ersetzen und Szenen illustrieren. Das Schlagzeug setzt die Kraft und Energie von Mühlrad und Mühlstein um. Die Flageoletts des Basses lassen die Glocken in „Bruder Jakob“ läuten, der alles andere als idyllische Motorsägen – Bass konterkariert „Bunt sind schon die Wälder“. „Es spielt nicht unbedingt eine Rolle, ob Martin Akkordeon oder E-Gitarre spielt – wir rocken einfach“, meldet sich Bassist Hanns Höhn zu Wort. Damit verweist er nicht nur auf die Energie, mit der die drei ihre Musik auf die Bühne bringen, sondern auch darauf, dass sie das Handzuginstrument von jeglichen stilistischen Grenzen befreien. Drei höchst unterschiedliche Charaktere bringen ihren diversen musikalischen Erfahrungsschatz ein und verschmelzen ihn zu einer unwiderstehlichen Einheit. Die euphorischen Reaktionen des Publikums bei bislang mehr als 500 Konzerten belegen: was Tango Transit spielt, ist für sie neu, frisch, frei von Konventionen und verweigert sich allen Schubladen.

Besuchen Sie auch die Webseite von Tango Transit https://tangotransit.de/ und Sehen Sie das aktuelle Video der Band

Dieses Konzert ist Teil des gemeinsamen Projekts 2026 „Musik für Frieden, Toleranz und Weltoffenheit“ der Kulturvereinigung Heidenrod und des Barockhauses Laufenselden zur europäischen Musik und Völkerverständigung, die vom Kulturfonds RheinMain gefördert wird. Das Konzert will einen Beitrag zum kulturellen europäischen Verständnis leisten, der europäischen Verständigung dienen und Fremdenfeindlichkeit begegnen; in der Moderation erfolgen dazu die entsprechenden Erläuterungen und Hinweise.

Veranstaltungstechnik: Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“