Titelfoto: KVH v.l. Katharina Schmitt-Engelstadt, Christian Schmitt-Engelstadt, Liuba Petrova, Alexandru Nicolescu
Die kleine Kirche auf dem Altenberg bei Grebenroth ist nun bereits seit 25 Jahren der idyllische Veranstaltungsort, der den traditionellen Konzerten zur Sommersonnenwende am 21. Juni stets einen feierlichen Rahmen gibt.
Zum 25-jährigem Jubiläum hat Christian Schmitt- Engelstadt ein Ensemble präsentiert, das unter dem Namen „Quartett der Dalberger Hof-Capelle“ bekannt ist. Das dreiteilige Konzert bestand zwei Stücken fürs Quartett (Cembalo, Cello, Violine und Oboe) und einem Orgelstück, wie folgt:
Francois Couperin (1668 – 1733) aus Les Nations – 1er Ordre La Francoise
Michel Corrette (1709 – 1795) aus der Suite du VIIIe Ton für Orgel
Jean-Marie Leclair (1697 – 1764) aus der „2me Récréation de Musique“
Zum Abschluss wurde die festliche Stimmung von Blitz und Donner begleitet was aber dem Konzert in keiner Weise schadete.
Christian Schmitt-Engelstadt ist Kantor an der Dreifaltigkeitskirche und an der Lutherkirche Worms. Von 1997 bis 2004 war er Kirchenmusiker in Bad Schwalbach. Er gewann mehrere internationale Orgelwettbewerbe (u.a. Internat. Orgelwoche Nürnberg 1994) und unterrichtete als Lehrbeauftragter für Orgel an den Musikhochschulen Frankfurt und Mainz. Konzerte führten ihn in Länder wie Frankreich, die Schweiz, Spanien, Ungarn oder Mexiko. – In diesem Jahr gastiert er zum 20. Mal auf Einladung der Kulturvereinigung Heidenrod im Konzert zum Sommeranfang.
Katharina Schmitt-Engelstadt studierte Violoncello in Freiburg und Trossingen. Obwohl sie in der Tradition des klassischen Violoncellos heimisch ist hat sie auch Erfahrungen in Neuer und experimenteller Musik, sowie Rock/Pop und vielfältigen Crossover-Projekten gesammelt. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Kammermusik, Alte Musik und spartenübergreifender Zusammenarbeit,
Alexandru Nicolescu, Klavierund Gitarre. Er unterrichtet seit 2016 Oboe an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule. Seine Ausbildung umfasste das „Dinu Lipatti“ Musikgymnasium in Bukarest und die Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt. Er spielte schon auf dem Schleswig-Holstein und Rheingau Musik Festivals und realisierte eigene Projekte mit der Nachbarschaftsmusik und dem Ensemble Nordend.
Musiker, die ihn inspiriert und geprägt haben sind: Ton Koopman, Heinz Holliger, Alfredo Bernardini, Chick Korea und Bobby McFerrin
Liuba Petrova wurde in Sankt-Petersburg geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel. Danach Übersiedlung und Abitur nach Deutschland. Studiert hat sie an den Musikhochschulen Lübeck und Luzern mit dem Abschluss „Master of Arts“.
Ihr großes Interesse gilt insbesondere der Historischen Aufführungspraxis. Sie spielte bereits in ihrer Jugend im LJO Hessen als Stimmführerin und Konzertmeisterin, war u.a. Akademistin der Sommeroper Bamberg. Seit 2013 spielt sie ebenfalls als festes Ensemblemitglied bei den Heidelberger Sinfonikern sowie der Kammerphilharmonie Frankfurt.
