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Vormerken: „Mehr Natur im Garten“ – ausgezeichnete Gärten in Heidenrod Sommer 2026

März 1 @ 09:00 - August 30 @ 17:00

Foto KVH – Gut für den Garten?
Bienenfreundlich aber giftig ist das
Tränende Herz  

Demnächst wird ein gemeinsames Projekt von Gemeinde Heidenrod, BUND, Kulturvereinigung und Heimatverein  Heidenrod zur Prämierung beispielgebender privater Gärten in Heidenrod gestartet, verbunden mit einem Aufruf zum Mitmachen.

Verfolgen Sie die offizielle Ankündigung in einer der nächsten Ausgaben des Heidenroder TIP!

Soviel vorab…..
Die qualitätsvolle Gestaltung privater Gärten befindet sich in einer Renaissance. Viele Menschen widmen sich mit großem Engagement und Akribie ihrem privaten Grün und versuchen mit viel Herzblut hier Gutes zu erreichen. Und es wird hier nicht wenig privat investiert; der Markt boomt. Gärten bilden ein Rückgrat der grünen Infrastruktur in der Gemeinde. Sie sind wichtig für Maßnahmen der Klimaanpassung und für die Sicherung der Biodiversität. Die damit verbundenen Fragen und Herausforderungen wollen die drei Vereine und die Gemeinde Heidenrod nun gemeinsam angehen. Allein dies ist schon ein gutes Zeichen. Mit „mehr Natur im Garten“ soll ein Bewusstsein und die Beachtung der ökologischen Bedingungen für die heimischen Vögel und Insekten bewirkt werden.

Vor dem Projektstart werden umfassende Informationen zum Thema im evangelischen Gemeindehaus Laufenselden, Holzhäuser Weg, durch drei öffentliche Vorträge geboten:

31. März um 19h,  „Naturgarten“ mit Susanne Pirecki
28. April um 19h, „Nachhaltige Gartengestaltung und Pflanzenverwendung“ mit Sven Beling
30. Mai um 13h,  Seminar zu praktischen Fragestellungen mit Sven Beling. Hierzu erfolgt eine
gesonderte Einladung und Anmeldung.

Der Projektablauf
Alle Bürgerinnen und Bürger aus Heidenrod sind aufgerufen ihren Garten vorzustellen. Bis zum 30. April können sich die Interessierten melden und ihren Garten mit einer kurzen Erläuterung bei der Gemeinde einreichen. Die Konditionen der Teilnahme und Bewertung sind niederschwellig, damit viele mitmachen. Die vier Organisatoren hoffen auf eine breite Resonanz und freuen sich über jede Beteiligung. Die maßgeblichen Unterlagen werden demnächst zum Download auf einer der Webseiten der Beteiligten verfügbar sein. Eine Veröffentlichung erfolgt auch im TIP der Gemeinde Heidenrod.

Die Bewerbungen werden von einer fachkundigen Jury gesichtet, gewichtet und für die Begehung und Bewertung ausgewählt.

Die Jury kommt vor Ort und es besteht die Möglichkeit zum Austausch. Die Bewertung erfolgt nach nach den genannten spezifischen Kriterien. Mitglieder der Jury sind Antje Schultz (Rheingau Taunus Kreis), Sonja Kraft (Landschaftspflege Verband) und Sven Beling (DGGL). Die drei als beste bewerteten Gärten bekommen im August als Auszeichnung den „Heidenroder Gartenpreis 2026“

Das Ziel
Mit dem Projekt will man die Motivation privater Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer erhöhen, ihre Gärten möglichst naturnah zu entwickeln und zu erleben. Nachhaltigkeit in der Nutzung und Gestaltung, die Beachtung der Biodiversität, den Wassermanagements und des Klimawandels, Verzicht auf Versiegelung und untypische Materialien stehen als Zielsetzung, mehr für die Natur im eigenen Umfeld zu tun.

Die Kriterien
Die Jury wird u.a. folgende Eigenschaften bewerten:
das Vorhandensein heimischer Gehölze, die Eignung der Vegetation für Insekten, Wildkräuter, heimische Stauden, Nahrungshabitate, Nisthilfen, Stein- und Totholzhaufen, Wildnis-Ecken, dagegen invasive Arten, überformte Blüten, Versiegelungsgrad, Materialverwendung, Trockenmauern; Durchlässigkeit von Zäunen für Kleinsäuger; Hindernisse bei Einfassungen, Beton und Plastik, extensives Grün / Wiesencharakter, Art der Pflege und Unterhaltung, Dachbegrünung, Fassadenbegrünung u.a.m.

Wer seinen Garten auch einer breiteren Öffentlichkeit als Beispiel vorstellen möchte kann einen besonderen Termin vereinbaren.
Man will an dem Thema dranbleiben.

 

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