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Offene Ateliers bei Caroline Annandale und Bernd Knibernig Laufenselden

Oktober 17 - Oktober 18

17. und 18. Oktober jeweils 14h bis 19h

Die Kulturvereinigung Heidenrod lädt ein:

„Hinter den Kulissen“

Offenes Atelier bei Bernd Knibernig und Caroline Annandale

Bernd Knibernig und Caroline Annandale

 

Die Kulturvereinigung Heidenrod lädt zum Wochenende des 17. und 18. Oktober, von jeweils 14 bis 19 Uhr zusammen mit Caroline Annandale und Bernd Knibernig zu einem „Kunstspaziergang“ zwischen den beiden Künstlerateliers ein, welche nur 2 Gehminuten voneinander entfernt liegen. Die Adressen: Das Atelier von Bernd Knibernig liegt in der Rudolf- Dietz- Str.33, das Atelier von Caroline Annandale liegt in der Raiffeisenstraße 4 in Laufenselden.

Die Besucher können hinter die Kulissen der Arbeits- und Lebensräume der Kunstschaffenden schauen. Man erkennt, wie sich ein Stück Sperrmüll in ein Kunstwerk verwandeln kann, kann den Duft von Terpentin und Leinöl noch riechen, Acryl und Räucherduft, der in den Gardinen oder Gemälden verweilt oder wie der Blick durch ein Küchenfenster zum Motiv eines an der Wand hängenden Gemäldes werden kann. Sowohl Caroline Annandale als auch Bernd Knibernig malen eindrucksvoll mit einer Vielzahl von Kunstwerken, die präsentiert werden. Die Beiden als polare Gegensätze zu beschreiben wäre jedoch noch eine Untertreibung.

Auf der einen Seite haben wir Annandale, eine amerikanische Kriegsveteranin mit einem Bachelor-Abschluss in Bildender Kunst aus den Vereinigten Staaten. Annandales Kunstwerk und ihr Lebensraum mit seiner extremen Ordnung und Detailgenauigkeit sprechen Bände über ihre militärische Vergangenheit und wie diese sie als Künstlerin beeinflusst hat. Ihre Ölgemälde sind unberührte Artefakte, perfekt in Formation aneinandergereiht, in ihrem 160qm großen offenen Raum im Loft-Stil. Es gibt kein einziges Detail in ihren Gemälden, das nicht geplant war und wenn doch, dann hat sie sich entschieden, es dort zu belassen. Annandale malt Themen aus ihren Erfahrungen. In den letzten 4 Jahren lebte Caroline in einigen Dörfern in Heidenrod und malte Themen aus dem deutschen Landleben, aus der Tierwelt, der Architektur, der Landschaft und der Bedeutung eines Feierabendbiers und Lagerfeuers. Sie hat auch eine neue Serie von Ölgemälden mit dem Titel „Kunst in der Zeit von Corona“ begonnen, in der sie die Zeit rund um die Corona-Pandemie durch gemalte Bilder erkundet.

Auf der anderen Seite haben wir Bernd Knibernig zurück. Ein Künstler, der in Laufenselden aufgewachsen ist, heimatverbunden, mit einem Hintergrund im Staatstheater Wiesbaden, mit ästhetisch geschulten Blick und seit 25 Jahren sein eigenes Kunst-Atelier in einer ehemaligen Bäckerei betreibt. Seine Räumlichkeiten befinden sich hinter dem Café Butterblümche in Laufenselden und sind ein Insidertip. Zu seinen Bildthemen gehören Volksfeste aus der Region, Portraits und Landschaften aus der ganzen Welt, die er auf Holz zu neuen Landschaften umbaut. Das Betreten von Knibernigs Atelier ist wie der Eintritt ins Abenteuerland. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Essenz des Lebens in Form und Farbe. Auf dem Weg dorthin wird der Betrachter mit vielen verschiedenen Kunststilen konfrontiert, welche aufeinander aufbauen- eigenwillig und zugleich durchdacht, zeugen lebendige und ausdrucksstarke Acrylgemälde von einem gelebten Leben mit allen Höhen und Tiefen. Impulsive Reaktionen, welche die Augen drücken, ziehen und gekonnt täuschen. Der Künstler übersieht keinen Gegenstand als ein potentielles Utensil in seinem Arsenal an Werkzeugen. Pinsel oder Besen? Knibernig nimmt beides und noch mehr! Das Atelier ist sogar größer geworden. Erstmalig nutzt der Künstler nun auch seine „Mehlkammer“ als Ausstellungsfläche- ein über Jahrzehnte verschossener Raum, welchen er als Bilderhort für unfertige Arbeiten und als Abstellraum nutzte. Am Abend wird es eine Überraschung durch Lichteffekte geben. Bei Nacht mit spezieller Beleuchtung erscheint tatsächlich ein komplett anderes Bild. Die Farben sind auf dem Gemälde unsichtbar, aber fluoreszierend und bei Tageslicht nicht sichtbar. Man erkennt die Unterschiede zwischen hell und dunkel wie ein Bild im Bild. Nichts ist wie es scheint.

Zusätzlich zu diesem besonderen Wochenende wird Caroline Annandales Cousin, Cameron Nelson, am Samstag ein Gastspiel auf seiner klassischen Gitarre geben. Cameron Nelson stammt ursprünglich von Heidenrod-Wisper und studierte klassische Gitarre an der Musikhochschule in Wiesbaden, wo er derzeit mit seiner Familie arbeitet und wohnt.

Bernd Knibernig konnte die Weinscheuer von Patrick Minor zu diesem Kulturhighlight als Zwischenstopp hinzugewinnen- sofern das Wetter gut ist, wird er mit guten Weinen und Brezel mit Spundekäs einen Stand in der Rudolf-Dietz-Straße 27 eröffnen. Somit ist auch unterwegs zwischen den Welten von Bernd und Caroline für das leibliche Wohl gesorgt.

Außerdem wird das Cafe „Butterblümmche“ im Vorhof von Knibernigs Atelier zumindest samstags zwischen 14:30 und 17:30 Uhr geöffnet sein.

Für das offene Atelier besteht ein Hygienekonzept zur Einhaltung der Rahmenbedingungen der Coronapandemie. Der Gesundheitsschutz wird jederzeit garantiert, die AHA Regeln sind strikt einzuhalten. Es besteht in den Räumen Maskenpflicht und die Maßgabe für 1,5 m Abstand. Die Kulturvereinigung unterstützt mit den offenen Ateliers die Arbeit der Künstler in der Region.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung steht im Einklang mit den regionalen Gesundheitsregelungen und die Künstler bitten ihre Gäste, im Inneren eine Maske zu tragen und einen Stand von 1,5 m zu halten. Getränke und Snacks werden im Freien und unter einer überdachten Fläche bei schlechtem Wetter gegen eine Spende serviert.

 

Details

Beginn:
Oktober 17
Ende:
Oktober 18